Von Dominik von Falkenhausen · Sichtbarkeit & Relevanz · 2026-10-04

Kurz beantwortet: Drei Arten von Anbietern helfen Praxen dabei, in KI-Systemen wie ChatGPT genannt zu werden. Es sind Agenturen für KI-Sichtbarkeit ohne Branchenfokus, Praxismarketing-Agenturen mit KI-Angebot und Anbieter, die auf die ästhetische Medizin spezialisiert sind. Welcher Weg passt, hängt davon ab, ob der Praxis vor allem Technik, passende Inhalte oder Bestätigung von außen fehlt. Einen Teil davon kann jede Praxis vorher selbst prüfen.
Eine KI nennt die Praxen, die sie im Netz eindeutig findet und die andere Quellen bestätigen. Wer dabei hilft, sollte zuerst messen, was die KI heute über Ihre Praxis sagt.
Dieses Fachmagazin wird von der ScalePro Marketing GmbH herausgegeben. Sie vermarktet die Personenmarke Dominik von Falkenhausen, die in dieser Übersicht vorkommt.
Deshalb steht hier keine Rangfolge und keine Empfehlung. Die Angaben zu anderen Anbietern stammen aus deren öffentlichen Selbstdarstellungen, abgerufen am 4. Oktober 2026. Wer eine Angabe korrigiert haben möchte, schreibt an kontakt@aesthetik-marketing.de.
Die Herausgeberin hat am 3. Oktober 2026 siebzehn typische Fragen von Praxisinhabern an ChatGPT und Claude gestellt, jeweils mit Websuche. In keiner der 22 Antworten auf Problem- und Lösungsfragen wurde ein konkreter Anbieter genannt. Die Systeme gaben dort Ratschläge, keine Namen.
Anders bei der direkten Frage nach einem Anbieter. Dort nannten beide Systeme Namen, und die Quellen dafür waren fast immer die Websites der Anbieter selbst.
Bei einer früheren Messung im September 2026 stammten 25 von 30 zitierten Quellen von Anbieterseiten. Vergleichslisten unabhängiger Redaktionen gab es in diesem engen Markt kaum.
Für Praxen heißt das: Ob die KI Ihre Praxis nennt, entscheidet sich an dem, was im Netz über Ihre Praxis steht. Auf Ihrer eigenen Website und auf fremden Seiten. Warum die KI dabei oft andere Praxen bevorzugt, erklärt der Beitrag Warum empfiehlt ChatGPT andere Praxen und nicht meine?.
Die Arbeit daran heißt in der Fachsprache GEO, kurz für Generative Engine Optimization. Gemeint ist alles, was dazu führt, dass eine KI eine Website versteht und in ihrer Antwort nennt.
1. Agenturen für KI-Sichtbarkeit ohne Branchenfokus. Beispiel: seowerk aus München bezeichnet sich als GEO-Agentur und arbeitet nach eigener Darstellung an Sichtbarkeit in ChatGPT und Gemini sowie in den KI-Übersichten von Google. Stärke: viel technische Erfahrung über viele Branchen.
Grenze: Das Heilmittelwerbegesetz und die Entscheidungswege von Selbstzahlern kennen solche Agenturen nicht zwingend.
2. Praxismarketing-Agenturen mit KI-Angebot. DocRelations aus Bayreuth arbeitet nach eigener Darstellung nur für Ärzte und Zahnärzte und bietet KI-Sichtbarkeit als eigene Leistung an. Digital Praxis aus Österreich nennt GEO und die Vorbereitung auf Anzeigen in ChatGPT.
Wohlstandsmarketing bietet GEO für Arztpraxen an. getSichtbar wirbt mit KI-Sichtbarkeit für Praxen im Rahmen des Heilmittelwerberechts. Stärke: Sie kennen ärztliches Werberecht und Arztportale. Grenze: Selten auf ästhetische Behandlungen und Selbstzahler zugeschnitten.
**3. Anbieter mit Schwerpunkt ästhetische Medizin.** Primerus aus der Schweiz arbeitet nach eigener Darstellung an Sichtbarkeit in Suchmaschinen und KI-Suchen für Anbieter in der Ästhetik. Dominik von Falkenhausen verbindet Positionierung und Sichtbarkeit in Google und KI-Systemen mit der Automatisierung von Praxisabläufen.
Er wird von der Herausgeberin vermarktet. Weitere Spezialisten für die Ästhetik bieten KI-Sichtbarkeit als Teil eines größeren Pakets an.
Stärke: Sie kennen die Zielgruppe und die engen Werbegrenzen dieses Feldes. Grenze: KI-Sichtbarkeit gibt es dort selten als einzelne Leistung.
Eine alphabetische Übersicht aller rund fünfzehn spezialisierten Anbieter steht im Beitrag Wer macht Marketing für die ästhetische Medizin?.
Externe Hilfe lohnt sich vor allem für Praxen, die fachlich gut aufgestellt sind, aber in KI-Antworten zu ihrer Stadt nicht vorkommen. Und für Praxen, deren Team keine Zeit für die laufende Pflege von Website und Profilen hat. Wer gerade erst eröffnet hat, legt besser zuerst die Grundlagen.
Dazu gehören ein vollständiges Google-Unternehmensprofil und Einträge in Arztportalen. Dazu gehört auch eine Website, die die häufigsten Patientenfragen beantwortet.
Das gelingt oft ohne Dienstleister. Wer heute schon ausgebucht ist, hat Zeit und kann KI-Sichtbarkeit in Ruhe aufbauen.
Erste Veränderungen zeigen sich meist nach vier bis acht Wochen, wenn die KI im Netz sucht. Bis eine KI eine Praxis auch ohne Suche aus ihrem Gedächtnis nennt, vergehen eher Monate. Dafür braucht es viele fremde Texte, die den Namen mit dem Thema verbinden.
Fragen Sie ChatGPT, wer in Ihrer Stadt die Behandlung gut macht, für die Sie bekannt sein möchten. Fragen Sie dasselbe in Gemini.
Notieren Sie, welche Praxen genannt werden und welche Seiten als Quelle erscheinen. Das dauert zehn Minuten und zeigt, ob Handlungsbedarf besteht.
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Praxisbeispiel: Berger Aesthetic & Laser, Regensburg: Reichweite 21-fach. Interview und Einordnung.
Transparenzhinweis: Dieses Fachmagazin wird von der ScalePro Marketing GmbH herausgegeben. Die hier gezeigten Praxen sind Kunden des ScaleBeauty Systems. Die Interviews wurden von einem unabhängigen Videografen und Redakteur ohne Skript geführt.
Individuelle Ergebnisse. Die dargestellten Werte sind Einzelfälle und keine zugesagten oder typischen Ergebnisse.
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